Zölle, Geopolitik, KI und Zinsen – dieses Themenquartett hält die globalen Aktienmärkte seit Monaten auf Trab. Nachdem sich die handelspolitischen Wogen etwas geglättet hatten, sorgten der andauernde Krieg in der Ukraine sowie die Eskalation im Mittleren Osten für neuen Stress. Der damit einhergehende Ölpreisschock machte einen dicken Strich durch sämtliche geldpolitischen Prognosen. Nicht zuletzt der ungebrochene Auf- und Ausbau der künstlichen Intelligenz (KI) half den Börsen, eine positive Tendenz halten zu können. Der SMI notiert 6% über dem vor einem Jahr bestehenden Niveau. An der Wall Street hat der von Technologieriesen wie Nvidia, Apple oder Alphabet dominierte S&P 500 Index in diesem Zeitraum sogar um knapp ein Viertel zulegen können. Und auch im Rohstoffmarkt überwiegen die positiven Vorzeichen – angetrieben wurde diese Anlageklasse von wichtigen Vertretern wie Rohöl, Kupfer und Gold (siehe Grafik).
Der Blick zurück zeigt, dass es sich für langfristig orientierte Investoren wieder einmal gelohnt hat, einen kühlen Kopf zu bewahren. Ein Gegenmodell zu diesem «Buy and Hold»-Ansatz ist das Trading. Per definitionem handelt es sich hierbei um den Kauf und schnellen Verkauf von Finanzinstrumenten, um so von den Schwankungen des jeweiligen Assets zu profitieren. Was einfach tönt, ist in Wirklichkeit eine Wissenschaft für sich. Neben Erfahrung, dem richtigen Timing, einer strikten Disziplin und der permanenten Beobachtung der Positionen spielt das Instrumentarium eine entscheidende Rolle. Diesbezüglich hat Leonteq vor gut einem Jahr einen grossen Expansionsschritt unternommen. Das Zürcher Fintech trat in den Markt für börsenkotierte Hebelprodukte in der Schweiz ein.
Auf der hochmodernen und automatisierten Retail-Flow-Plattform startete Leonteq mit rund 2'500 Hebelprodukten, die allesamt an der SIX Swiss Exchange kotiert waren. Gut zwölf Monate später umfasst das Angebot knapp 21'000 solcher Vehikel. Zusätzlich zur SIX nutzt die Emittentin die BX Swiss als Handelsplatz. Leonteq hat damit im Schweizer Markt für Hebelprodukte in Windeseile eine führende Stellung erreicht. Trader können auf das gesamte Spektrum dieses Segments zurückgreifen. Neben Mini-Futures zählen dazu Warrants mit Knock-out sowie klassische Warrants. Natürlich reicht Quantität allein nicht. Dank einer von Grund auf und über Jahre entwickelten Infrastruktur kann Leonteq eine skalierbare Technologie bereitstellen, welche ein nahtloses Marketing für grosse Volumen ermöglicht. Das Team aus erfahrenen Händlern setzt Tag für Tag alles daran, den Kunden beste Konditionen in Form von fairen Preisen und engen Spreads zu bieten.
Die Endstufe ist längst nicht erreicht. Leonteq baut das Angebot weiter aus und treibt die Optimierung der technischen Abläufe voran. Während der Schwerpunkt auf den Aktienmärkten liegt, können Trader auch bei den wichtigsten Rohstoffen gehebelte Positionen aufbauen. An Gelegenheiten für die Jagd nach der kurzfristigen Rendite wird es auch in den kommenden Monaten kaum mangeln. Zusätzlich zu den bereits erwähnten Themen Zölle, Geopolitik, KI und Zinsen dürften die Zwischenwahlen in den USA für jede Menge Zündstoff sorgen. Schliesslich steht im Herbst nicht weniger als die Macht von Präsident Donald Trump auf dem Spiel – der Ausgang der «Midterms» könnte sich daher weit über die Wall Street hinaus auswirken.
Quelle: LSEG, Stand: 18.05.2026