Geopolitische Spannungen, Ölpreisschock, Inflation, Geldpolitik und KI geben im Börsenjahr 2026 den Takt vor. In jedem einzelnen dieser Themenfelder gab es in den vergangenen Monaten extreme Entwicklungen: Der Megatrend Künstliche Intelligenz begeisterte Investoren und sorgte für stark steigende Kurse – insbesondere im Halbleitersegment. Später lösten aufkommende Zweifel an der Nachhaltigkeit und vor allem an der Monetarisierung des Booms Korrekturen aus. Derweil hat der Waffengang im Iran den Nahen Osten in Turbulenzen gestürzt und die Energiepreise nach oben schnellen lassen. Da dadurch der Inflationsdruck massiv zunahm, kippten die geldpolitischen Szenarien, auch und gerade in den USA. Die Flut an Ereignissen ruft die Trader auf den Plan. Diese Anlegerspezies versucht, aus den mitunter starken Kursbewegungen Profit zu schlagen.
Ein beliebtes Instrument für diese meist kurzfristig ausgelegten Strategien sind Hebelprodukte. Sie machen es einerseits möglich, überproportional an steigenden Kursen zu partizipieren. Das Gegenmodell zu einem solchen Long-Ansatz sind Short-Produkte. Hier setzt der Anleger darauf, dass ein Asset an Wert verliert. Ein Blick in die Statistik der SIX Swiss Exchange zeigt: Die Trader sind auch in der Schweiz auf dem Vormarsch. Für die ersten acht Monate 2026 meldete die Börse im Bereich Hebelprodukte ein kumuliertes Handelsvolumen von gut CHF 4.6 Mrd. Damit lag der Umsatz um 84 % über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Gleichzeitig hatten Hebelprodukte per Ende August das Gesamtvolumen von 2025 bereits um mehr als ein Zehntel übertroffen (siehe Grafik).
Leonteq ist im April 2025 als siebter Emittent in diesen Markt eingetreten. Für diesen wichtigen Expansionsschritt hatte das Zürcher Fintech eine hochmoderne, automatisierte Retail-Flow-Plattform entwickelt. Sie bietet den Kunden Zugang zur Welt der Hebelprodukte und sorgt dafür, dass sich die Anleger auf faire Preise, hohe Volumen und eine effiziente Abwicklung verlassen können. Gestartet ist Leonteq an der SIX Swiss Exchange mit rund 2'500 Hebelprodukten. Mittlerweile ist das Angebot an diesem Handelsplatz auf etwa 20'000 Exemplare gestiegen. Hinzu kommen weitere rund 3'400 Hebelpapiere mit einer Kotierung an der BX Swiss. Infrastruktur und Offering kommen bei den Anlegern gut an. Gemessen an der Zahl der ausgeführten Trades bringt es Leonteq bereits auf einen Marktanteil von mehr als 9 % (siehe Grafik).
Bisher bietet Leonteq drei verschiedene Arten von Hebelprodukten an. Neben Mini-Futures zählen dazu Warrants mit Knock-out sowie klassische Warrants. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, die Palette zu erweitern beziehungsweise abzurunden. Leonteq führt Constant-Leverage-Zertifikate ein. Nomen est omen: Bei dieser Struktur bleibt der zugrunde liegende Hebel, anders als bei Mini-Futures oder Warrants, konstant. In den vergangenen Jahren hat diese Struktur einen festen Platz im Schweizer Markt für Hebelprodukte gefunden. Leonteq möchte dazu beitragen, das Angebot weiter auszubauen und dabei für faire und verlässliche Konditionen zu sorgen. Neben Aktien erhalten die Kunden mit ausgewählten Constant-Leverage-Zertifikaten eine weitere Möglichkeit, auf Renditejagd zu gehen. Angesichts der Vielzahl an Themen sollte es auch in Zukunft keinen Mangel an Trading-Chancen geben.
2026: Januar bis August; Stand:4. September 2026; Quelle: SIX Swiss Exchange
*Januar bis August; Stand: 4. September 2026. Quelle: SIX Swiss Exchange